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Wasserstraßenkreuz Magdeburg

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - und eine Führung zeigt mehr als tausend Bilder! Hier sehen Sie eine Vorschau dessen, was Sie auf unserer Führung am Wasserstraßenkreuz Magdeburg erwartet:

 

Unsere Wasserstraßenkreuz-Führung beginnt am Schiffshebewerk Magdeburg-Rothensee. Diese größte Anlage ihrer Art wurde 1938 in Betrieb genommen. Über den Rothenseer Stichkanal war sie 63 Jahre lang die einzige Verbindung zwischen Mittellandkanal und Elbe.

 

 

 

 

Schiffshebewerk Rothensee mit heruntergefahrenem Trog.

Durchschnittlich 16m Höhenunterschied überwindet dieser „Schiffs-Fahrstuhl“. Der Trog ist 85 m lang, 12 m breit und wiegt 5400 Tonnen. An vier feststehenden Spindeln wird die Last hinauf- und hinuntergeschraubt, 8 Synchron-Motoren überwinden Trägheit und Reibung.

 

 

 

Schiffshebewerk Rothensee mit hochgefahrenem Trog.

Der Trog ruht auf zwei Traggerüsten, unter denen sich wiederum zwei riesige stählerne Schwimmkörper befinden. Diese schwimmen in den 70m tiefen, wassergefüllten Schächten und sorgen für den nötigen Auftrieb – die riesige Konstruktion schwimmt.

 

 

Da das Schiffshebewerk nur Schiffe bis 82m Länge aufnehmen konnte, wurde parallel dazu 1998 - 2001 die Sparschleuse Rothensee gebaut. Auf unserer Führung besteigen Sie den Schleusenturm. Von dort aus gibt es einen grandiosen Rundblick über die Schleuse, das Schiffshebewerk, die Trogbrücke und das Hafen- und Industriegebiet Magdeburg-Rothensee.

  

 

 

Häufig lässt sich auf der Führung auch ein Schleusungsvorgang beobachten. Während die Wassermassen sprudeln, erklärt Ihr Gästeführer das Prinzip der Sparschleuse – neben der 190m langen Schleusenkammer befinden sich die Sparbecken, in denen 60% des Wassers zurückgehalten und bei der nächsten Schleusung wiederverwendet werden.

 

 

 

Weiter geht es mit dem Bus oder Pkw zur Doppelsparschleuse Hohenwarthe. Wenn Sie schon die Schleuse Rothensee gigantisch fanden – auf der östlichen Elbseite erwartet Sie eine noch größere Anlage! Hier befinden sich gleich zwei Schleusenkammern nebeneinander.

 

 

  

Nach dem Aufstieg zum Endpunkt des Mittellandkanals blicken wir in den tiefen Schlund des Schleusenbeckens: Hinunter zum Elbe-Havel-Kanal wird ein Höhenunterschied von 18,55m überwunden, so viel wie 7 Stockwerke!

 

 

 

 

Als letzten Punkt der Führung fahren wir zum Herzstück des Wasserstraßenkreuzes: Der Trogbrücke des Mittellandkanals über die Elbe.

Hier stehen Sie auf der größten Stahlbaukonstruktion Europas und der mit 918m längsten Kanalbrücke der Welt!

 

 

 

Unter der Trogbrücke: Mit 152 000 Tonnen Stahl und Wasser über Ihren Köpfen stellt sich bei Manchem ein mulmiges Gefühl ein – aber keine Angst, das Bauwerk ist erdbebensicher...
Nach der Führung besteht unmittelbar die Gelegenheit zu einem Restaurantbesuch.

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